Konzeption der Krabbelgruppe
Kontakt: gethsemanekrabbler@gmx.de

Elternbeiträge für Krippenkinder in Kindertagesstätten ab 01.08.2007: siehe hier !!

Diese Konzeption versteht sich als Teil der Konzeption der Kindertagestätte und umfasst die Bereiche, die nur für die für die Krabbelgruppe relevant sind.
1.    Die Arbeit in der Krabbelgruppe
In unserer Krabbelgruppe werden 15 Kinder im Alter von 14 Monaten bis 3 Jahren von drei Fachkräften betreut.
Die Räumlichkeiten der Krabbelgruppe befinden sich im Erdgeschoss des Gemeindehauses neben dem Haupthaus der Kindertagesstätte.
Den Kindern stehen ein Gruppenraum und ein Schlaf- / Spielraum, sowie  ein Flur und ein Badezimmer zur Verfügung.
2.    Aufnahme
Anmeldungen werden ab der Geburt des Kindes entgegen genommen.
Ab Januar/Februar eines Jahres werden die Plätze aufgrund verschiedener Kriterien, angelehnt an die Aufnahmekriterien der Stadt Hannover, vergeben.
3.    Eingewöhnungszeit
Die Eingewöhnungszeit besteht aus zwei Teilen: Dem Eingewöhnungsgespräch und der Eingewöhnungszeit.    
Das Eingewöhnungsgespräch wird von einer Mitarbeiterin der Krabbelgruppe vor Vertragsbeginn, zu Hause bei den Kindern, geführt. Dieses Gespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen, dem Informationsaustausch und bietet Gelegenheit, Fragen zu stellen. Außerdem haben die Kinder so die Möglichkeit, uns das erste Mal in ihrer vertrauten Umgebung zu begegnen.
Die Eingewöhnungszeit beginnt mit Vertragsbeginn und umfasst einen bestimmten Zeitraum von ca. vier Wochen, kann aber je nach Kind länger oder kürzer sein. Da der Besuch der Krabbelgruppe für die meisten Kinder der erste Kontakt zu „fremden“ Personen bedeutet, ist der Ablauf der Eingewöhnungszeit von großer Bedeutung. Um sowohl den Kindern als auch den Eltern den Einstieg in die Krabbelgruppe möglichst leicht zu machen, läuft das Eingewöhnen nach einem „festen“ Plan, angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell, ab.
Dieser Ablaufplan soll es den Kindern und Eltern erleichtern:
-  uns kennen zu lernen
- sich mit unserem Tagesablauf, Regeln, Spielsachen, Räumlichkeiten und Aktivitäten vertraut zu machen.
Wir möchten darauf hinweisen, dass wir die Eingewöhnungszeit aller neuen Kinder staffeln.
Das pädagogische Personal entscheidet über den Verlauf der Eingewöhnung und den Zeitpunkt, an dem die Eingewöhnung abgeschlossen ist.
4.    Tagesablauf
           Die angegebenen Zeiten verstehen sich als ca.-Zeiten.

     08.00 Uhr – 10.00 Uhr           Freispielzeit, rollendes Frühstück
    10.00 Uhr             Morgenkreis
    10.15 Uhr -  11.00 Uhr        Freispielzeit im Garten
    11.30 Uhr            Mittagessen
    12.00 Uhr – 14.00 Uhr    Schlafenszeit
    14.00 Uhr – 14.30 Uhr    Nachmittagssnacks
    14.30 Uhr – 16.00 Uhr     Freispielzeit (vorwiegend im Garten)
5.  Sauberkeitserziehung
Da unsere Krabbelgruppe von Kindern im Alter zwischen ein und drei Jahren besucht wird, gehört auch die Sauberkeitserziehung zur täglichen Arbeit dazu.
Unter Sauberkeitserziehung verstehen wir nicht nur das Wickeln und die Unterstützung zum selbständigen Benutzen der Toilette, sondern auch die Körperpflege, wie z. B. das Anhalten der Kinder zum selbständigen Hände bzw. Gesicht waschen.
Den Zeitpunkt für den Beginn der Entwöhnung von der Windel in der Krabbelgruppe stimmen die Eltern und das päd. Personal miteinander ab.            
6.    Sprachentwicklung
Die meisten der Kinder können sich bei der Aufnahme noch nicht sprachlich äußern. Um die Sprachentwicklung zu unterstützen, wird mit den Kindern viel gesprochen und gesungen. Das Verwenden von treffenden, erklärenden Wörtern soll den Sprachschatz des Kindes erweitern. Das Beschreiben von Gegenständen und wozu sie verwendet werden, regt die Kinder zum Denken an. Grundsätzlich wird in ganzen Sätzen gesprochen.
Will das Kind sich mitteilen, geben wir ihm Zeit, sich zu äußern und nehmen ihm nicht die Antwort ab. Das Anliegen des Kindes wird Ernst genommen und es somit ermutigt, sich öfter mitzuteilen. Zur Unterstützung der Sprachentwicklung sind auch Bilderbücher unentbehrlich.
7.    Übergang in den Kindergarten
Durch die räumliche Nähe zur Kindertagesstätte ist es uns möglich, den Kindern einen sanften Übergang in den Kindergarten zu bieten.
Nach der Eingewöhnung erleben die Kinder am Nachmittag sowohl die Kindergarten- als auch die Hortkinder im Garten und haben so erste Kontakte zu ihnen. Diese werden im Lauf der Krabbelgruppenzeit intensiviert, in dem wir mit einzelnen Kindern kurz in den Kindergarten gehen oder uns Kingergartenkinder besuchen.
Ab dem Frühjahr vor dem Wechsel in den Kindergarten besuchen die Krabbelgruppenkinder einmal wöchentlich ihre zukünftige Kindergartengruppe, um den Raum, die Erzieherinnen und die Kinder  schon etwas kennen zu lernen. 


Zu den Bildern von der Krabbelgruppe !